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Beitragsarchiv für die Kategorie E-Learning Allgemein

Opening ceremony of the common pool and E-exam center at Werthmannstraße 4

(Werthmanstraße 4 (ground floor), from Apr 23, 2019 03:00 PM to Apr 23, 2019 05:00 PM)

Celebratory opening of the freshly renovated common pool and E-Exam room at Werthmanstraße 4, gound floor.

The opening of the PC pools for courses, free practice/learning as well as E-Exams at Werthmannstraße 4 is getting closer and the finishing touches on the invitation cards are being made as we speek. The common pool and E-Exam center was made possible thanks to not only the jurists, geographers and economic sciences, but also various parties, including the support through student funds. For this, we would like to celebrate in a bigger fashion on April 23, in the afternoon. The various parties will have the chance to present their perspectives and expectations during a short speech.

After the opening, up to 165 PC workstations will be available in various pools, in accordance with the PC pool concept of the University IT Services. Through bwLehrpool (kooperativer Landesdienst), not only a local installation is available, but also a large number of learning and work environments, as is already the case in other pools e.g. in the basement of the computer center or the free PCs in the UB.

The flyer for the opening of the common pool and E-Exam center at Werthmannstraße 4 can be found here [PDF].



Hochschuldidaktik-Zertifikat für Dr. Nicole Wöhrle

Feb 12, 2010 03:45 PM

 

Am 12.2.2010 überreichte Prorektor Prof. Dr. Schanz das Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik an Dr. Nicole Wöhrle als Würdigung ihrer hochschuldidaktischen Weiterbildung. Wir freuen uns für unsere Kollegin und gratulieren ganz herzlich.



Ergebnisse der Studierenden-Umfrage

Feb 12, 2010 01:26 PM

Ergebnisse der Studierendenumfrage des Rechenzentrums zu den Bereichen E-Learning, Beratung, PC-Arbeitsplätze und WLAN

E-Learning-Angebote

Im Rechenzentrum werden mit der Lernplattform CampusOnline, dem Virtuellen Klassenraum, den Wikis und anderen Angeboten zahlreiche E-Learning-Systeme betreut. Die im RZ angesiedelte Servicestelle E-Learning ist die zentrale Anlaufstelle bei Fragen zum Einsatz Neuer Medien in der Lehre. Aus diesem Grund hat es uns besonders interessiert, welche E-Learning-Systeme die Studierenden aus ihren Veranstaltungen kennen, wie zufrieden sie mit dem Angebot sind und vor allem: welche Anregungen und Vorschläge sie haben.
 
umfrage4

Die zentrale Lernplattform ist mit klarem Vorsprung das am häufigsten in Lehrveranstaltungen eingesetzte System (93 %). Das ist nicht weiter überraschend, sind doch 23.000 aktive User auf der Plattform registriert, davon mehr als 1.100 Tutoren/WiHis und Dozierende.
Auf Platz zwei kommen mit 24 % Vorlesungsaufzeichnungen; 9 % gaben an, Wikis aus Lehrveranstaltungen zu kennen. Noch kaum genutzt wird offensichtlich der Virtuelle Klassenraum, mit dem man synchrone Online-Meetings und Vorlesungen durchführen kann. Dozent/innen können die virtuellen Räume über CampusOnline einrichten. Nur 5 % kennen keines der Systeme aus ihren Veranstaltungen.


Mehr Vorlesungsaufzeichnungen – einheitliche Plattform für Lernmaterialien

62 % der Studierenden gaben an, zufrieden mit dem E-Learning-Einsatz in der Lehre zu sein. Bei den ergänzenden Vorschlägen zum Einsatz von E-Learning kristallisierten sich vor allem zwei Punkte heraus: Zum einen wünschen sich die Studierenden ganz klar mehr Vorlesungsaufzeichnungen (37 %) – als Begründung werden meist Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung und Überschneidung von Vorlesungen genannt:
„Am besten finde ich Vorlesungsmitschnitte. Diese sollten flächendeckend durchgeführt werden. Zur Nachbereitung ist es ideal, sich noch einmal Passagen anhören zu können.“

Zum anderen geht der Appell an die Lehrenden, ihre Veranstaltungsmaterialien (Skripte, Folien etc.) konsequent online zu stellen, so dass diese zeit- und ortsunabhängig für die Studierenden zugänglich sind und das lästige, zeitraubende Anstehen am Kopierer entfällt. Allerdings empfindet ein Großteil der Studierenden es als verwirrend und umständlich, wenn Vorlesungsmaterialien auf verschiedenen Institutswebsites, persönlichen Homepages der Dozierenden und anderen Plattformen verteilt werden. Jede Website erfordert i. d. R. eine Authentifizierung, so dass sich die Studierenden im Laufe eines Semesters mehrere unterschiedliche Ablageorte plus Zugangsdaten merken müssen. Und das jedes Semester aufs Neue. Daher der oft geäußerte Wunsch:
„Dass sich endlich alle Dozenten auf EIN System einigen!! Es ist unmöglich wieviele Homepages man abklappern muss um alle skripte,dateien usw. beisammen zu haben. Überall muss man neue benutzerkonten anlegen, neue passwörter erfinden (…)“


Viele Studierende wünschen sich eine breitere Nutzung von CampusOnline – verbunden mit dem Vorschlag, die Plattform als das zentrales System zu etablieren:
„Es wäre schön, alle Veranstaltungen auf Campusonline zusammen zu fassen, um zentral Material und Information finden zu können und nicht verschiedene Seiten der unterschiedlichen Lehrstühle abklappern zu müssen.“

Wir können das Bedürfnis der Studierenden nach einem zentralen Ablageort, nach einfach zugänglichen Online-Materialien und möglichst wenigen Login-Prozessen gut nachvollziehen. CampusOnline bietet sich als zentrales System hierfür an, zumal die meisten Studierenden damit recht vertraut sind. Die Servicestelle E-Learning führt regelmäßig Schulungen für Dozierende zu CampusOnline durch und ist oft in den verschiedenen Instituten unterwegs, um für den Einsatz der Plattform zu werben. Gerne kommen wir auch in Einführungsveranstaltungen zu Semesterbeginn und klären die wichtigsten Fragen (Wie finde und buche ich eine Veranstaltung? Was mache ich, wenn ich das Passwort nicht weiß? etc.). Als Studierende können Sie gerne Ihre Dozent/innen auf dieses Angebot hinweisen oder direkt mit uns in Kontakt treten.

Ideal wäre natürlich ein zentrales Portal für alle Online-Dienste der Uni. Ein/e Student/in brachte dies gut auf den Punkt: „Ziel muss eine Zentralisierung der Anwendungen für Studierende sein; niemand versteht, warum man sich für Studienbescheinigung, Druckerkonto, Kursmaterialien jeweils auf verschiedenen Websites einloggen muss. Bei anderen Unis geht das auch: Ein Portal, ein Zugang.“ Es gibt bereits Ideen in diese Richtung, und wir hoffen, dass diese sich bald umsetzen lassen.

Computerarbeitsplätze und WLAN

Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Studierenden nutzt die PC-Arbeitsplätze der Uni: ca. 23 % die des Rechenzentrums (im RZ und der UB2) und weitere 31 % die Arbeitsplätze in den verschiedenen Instituten, Fakultäten und in der UB1. umfrage1
 
Die Freitextrückmeldungen zu den PC-Arbeitsplätzen der Uni waren überwiegend positiv bis sehr positiv:
„Recht gut; schnelle Verbindung; gute Ausstattung von moderner und aktueller Soft-und Hardware.“ und: „Gut. Wenn mal Probleme aufgetreten sind, ist immer jemand da, den man fragen kann. Außerdem find ich es super, dass das Rechenzentrum so lang geöffnet ist.“

Manche fügten dem Lob kleine Einschränkungen oder Verbesserungsvorschläge hinzu: Von 22 % wurde das Hochfahren der PC als recht langsam und die Anmeldezeiten als zu lang kritisiert. In den Stoßzeiten, insbesondere wohl zur Mittagszeit, kann es zu längeren Wartezeiten kommen, bis man in den Pools der UB2 einen freien PC erwischt. Außerdem sind die Räume dort recht warm und „miefig“. Vereinzelte Kritik gab es an der Wartung der stark frequentierten Terminals im KG II, dort scheinen des Öfteren Tastaturen und Mäuse defekt zu sein. Relativ häufig wurde der Wunsch nach mehr Druckern genannt. Einige Kritikpunkte betrafen Instituts-Arbeitsplätze, die i. d. R. allerdings nicht vom Rechenzentrum gewartet werden.
 
Ca. 87% der teilnehmenden Studierenden haben einen eigenen Laptop und mehr als die Hälfte davon nutzt das WLAN der Uni. Auch hier waren die Rückmeldungen überwiegend gut bis sehr gut, vor allem die breite Verfügbarkeit und die hohe Geschwindigkeit wurden gelobt. Kritik gab es auch: rund 20 % berichteten von gelegentlichen Verbindungsabbrüche und -störungen. In ca. 22 % der Freitextrückmeldungen wird die (erstmalige) Einrichtung der WLAN-Verbindung, also die Installation des VPN-Client, als umständlich bzw. zu kompliziert beschrieben. Sobald diese Hürde überwunden ist, sind die Erfahrungen mit dem WLAN allerdings hauptsächlich positiv: „Klappt super und ist schön schnell.“

Einige Verbesserungsvorschläge im Bereich PC-Arbeitsplätze und WLAN haben wir inzwischen schon umgesetzt: In der UB2 werden die PC nun morgens automatisch hochgefahren, so dass sich Wartezeiten reduzieren und die Studierenden sich nur noch anmelden müssen. Zudem ist die Beratung jetzt auch in den Stoßzeiten über Mittag besetzt und steht bei Problemen und Fragen zur Verfügung. Zum Sommersemester 2010 ist die Anschaffung neuer Drucker im RZ und der UB2 geplant. Auch eine Releasestation, die die Druckaufträge steuert, wird es dann wieder geben.

Die Anleitungen zur Installation des VPN-Client bzw. dazu, wie man mit dem Notebook ins Uni-Netz kommt, haben wir überarbeitet. Auch die Informationen zu anderen IT-Angeboten sind nun klarer strukturiert: Wir haben den Webauftritt des RZ  grundlegend neu gestaltet und ein RZ-Wiki  eingerichtet. Das „Projekt Homepage“ war zwar keine direkte Reaktion auf die Studierendenumfrage, sondern beschäftigte uns das ganze Jahr 2009 über, kommt aber den Wünschen vieler Studierender entgegen.

Beratungsangebot des RZ und EDV-Kursangebot

Das Rechenzentrum bietet von Montag bis Freitag im RZ und in der UB2 Beratung und Hilfe bei IT-Problemen an. Dieses Angebot ist offensichtlich vielen Studierenden bislang nicht bekannt: Fast die Hälfte der Befragten (48 %) gab an, von der Beratung bislang nichts gewusst zu haben. Ein recht großer Teil kommt in den Poolräumen und mit dem Uni-WLAN ohne Hilfestellung gut klar, hat also keinen Bedarf an Beratung und Unterstützung (39 %).umfrage3

Diejenigen, die die Beratung bereits in Anspruch genommen hatten, äußerten sich zum Großteil sehr positiv. „Sehr gut. Fachkundige und geduldige Hilfe, bis alle Fragen geklärt bzw. Probleme gelöst waren“, meldete beispielsweise ein/e Studierende/r zurück. Auch wenn nicht immer geholfen werden kann, erhielten die Berater/innen recht gutes Feedback (gut, sehr gut, kompetent, freundlich). Ein paar wenige kritisierten, dass Berater während der Sprechstunden nicht auffindbar bzw. nicht anwesend waren.

Am Rechenzentrum werden, meist von den Hilfskräften, kostenlose IT-Kurse für Studierende zu verschiedenen Themen angeboten: Linux, Textverarbeitung, Arbeiten mit Mindmaps, Literaturverwaltung mit Citavi und vieles mehr. Die Kurse sind immer gut besucht. Als Informationsquellen über das Angebot wurden hauptsächlich die Online-Medien wie Homepage der Uni (31 %), des RZ (19 %) sowie das Vorlesungsverzeichnis genannt. Am Kursangebot des RZ hat bisher nur ein kleiner Teil der Befragten (ca. 7 %) teilgenommen. Das Feedback zu den RZ-Kursen war überwiegend positiv:
„Gut. Die hilfreichen und übersichtlichen Handouts haben mir seither sehr geholfen. Vieles ist im Kurs klarer geworden.“ 

Besonders die Rückmeldungen zum Beratungs- und Kursangebot haben uns gezeigt, dass dieses unter den Studierenden noch nicht bekannt genug ist bzw. dass einige erst in höheren Semestern davon erfahren. Das Rechenzentrum ist zwar regelmäßig beim Erstsemestertag mit einem Stand vertreten, es gibt Informationsveranstaltungen („Hilfe im IT-Dschungel“) und diverse Flyer – aber offensichtlich ist die Reichweite noch ungenügend. Hinzu kommt vermutlich auch, dass manche Angebote in der Fülle der Informationen, die auf die Studierenden zu Beginn des Studiums einprasseln, zunächst etwas untergehen bzw. erst im Studienalltag relevant werden. Hier werden wir auf jeden Fall noch optimieren und im Sinne der Rückmeldung eines Teilnehmers: „macht flyer, geht in die einführungsveranstaltungen! ihr macht tolle sachen und keiner weiss es!“ mehr Werbung machen. Wir planen beispielsweise verstärkt auf Dozierende zugehen mit der Bitte, die Informationen über das IT-Angebot in ihren Lehrveranstaltungen weiter zu transportieren.

Positives Feedback der Studierenden zu den Angeboten der RZ

Fragen und Antworten aus der Studierendenumfrage


 



Anwendungsszenarien mit dem Virtual Classroom Acrobat Connect Pro

Feb 12, 2010 01:17 PM

Kurzzusammenfassung der Präsentationen beim 2. Connect Usertreffen in Freiburg.

woehrleAn der Uni Freiburg sind Acrobat Connect Pro und die zentrale Lernplattform CampusOnline (CLIX) über eine Schnittstelle miteinander gekoppelt. Teilnehmer/innen an Lehrveranstaltungen können direkt und ohne zusätzlichen Login in einen für die Veranstaltung eingerichteten virtuellen Raum wechseln. Neben dem Einsatz in Lehrveranstaltungen gibt es ein breites Nutzungsspektrum. Die Servicestelle E-Learning setzt Connect u. a. für Kurzschulungen und Informationsveranstaltungen für die Mitarbeiter/innen der Universität ein. Gibt es z. B. wesentliche Änderungen im Learning Management System, so wird eine Präsenz-Infoveranstaltung via Connect live übertragen und als Aufzeichnung langfristig online zur Verfügung gestellt. Damit kann ein großer Personenkreis erreicht werden. Um E-Learning breiter in der Lehre zu verankern, setzt die Servicestelle auch auf die Begeisterung der Studierenden. Sind diese von einem System überzeugt, fordern sie deren Einsatz oft bei den Dozierenden ein. „Darum arbeiten wir auch in unseren Seminaren – z. B. im BOK-Kurs „E-Kompetenzen in Studium und Beruf“ – exemplarisch mit verschiedenen E-Learning-Tools und führen eine Sitzung über Connect online durch“, so Dr. Nicole Wöhrle, die die Veranstaltung moderierte.

peetzAn der Universität Hamburg steht Connect allen Dozierenden über das Regionale Rechenzentrum zur Verfügung. Dr. Angela Peetz vom Zentralen E-Learning Büro führt mit dem Tool beispielweise das Online-Seminar „eLearner zu eTutor“ durch, in dem die Studierenden das Arbeiten im virtuellen Raum lernen. Ein interessantes Einsatzszenario von Connect war für das Projekt „International Model United Nations“ geplant, das die Uni gemeinsam mit der Uppsala University (Schweden) und der University of New South Wales (Australien) durchführte. An drei Konferenztagen trafen sich im letzten Frühjahr 29 Studierende der drei Universitäten online über ein Videoconference-System, um eine Simulation der United Nations Climate Change Conference durchzuführen. Adobe Connect sollte dabei als das führende Kommunikationstool fungieren. Von einem Hauptraum mit verschiedenen Chatfenstern aus sollten sich die Delegierten in breakout rooms verabreden können, um dort via Voice, Video Chat und Application Sharing weiter an speziellen Themen arbeiten zu können. Leider ließ sich die Idee nicht wie geplant umsetzen:
“The software has a great range of features and combines features of multiple other commonly used software like Skype and Google docs in one. It turned out that Adobe was a very unstable software, did not function with certain individual computers configurations and the university internet in Sydney even was not compatible with the software for reasons that couldn’t be discovered.

wittkeAn der Virtuellen Fachhochschule wird der Virtual Classroom in fünf Online-Fernstudiengängen eingesetzt. oncampus programmierte hierfür extra eine Schnittstelle zwischen Moodle und Connect, um eine Ergänzung zu den auf der Lernplattform möglichen a-/synchronen Kommunikationstools zu schaffen. Seit dem Wintersemester 2008/09 ist die Schnittstelle einsatzfähig. Als langwierig erwiesen sich hier weniger die technische Entwicklung und Implementierung, sondern die Lizenzverhandlungen zwischen den beteiligten Hochschulen und Adobe. „Nun ist alles, was in Moodle ist, automatisch auch in Connect“, so Andreas Wittke. Pro Lehrveranstaltung wird ein Connect-Raum angelegt, die Rollen und Rechte der User werden übernommen und jede Aufzeichnungen ist automatisch in Moodle verlinkt. Ab dem Sommersemester 2010 ist geplant, zusätzlich zu jeder Veranstaltung einen Trainingsraum für die Studierenden anzulegen, in dem diese erweiterte Rechte haben und so gemeinsam lernen und kommunizieren können. Für den Support gibt es ein externes Wiki. Im Sinne der Open-Source-Strategie von oncampus steht die Schnittstelle in Moodle auch für andere Nutzer frei zur Verfügung.

paulatDie Technischen Fakultät der Universität Freiburg testet derzeit, ob sich mit Connect die Videoconferencing-Systeme komplett ersetzen lassen.Außerdem wird Connect als Ergänzung zum vorhandenen Videokonferenzsystem für Vorstellungs- und Berufungsvorträge und für regelmäßige Arbeitssitzungen im Sonderforschungsbereich verwendet. Als problematisch nennt Wolfgang Paulat, technischer Mitarbeiter der Fakultät, in erster Linie Störungen in der Audio-Übertrag, einen teils starken Versatz bei der Folienanzeige und Font-Probleme bei Powerpoint. Dem konnten alle Anwesenden nur zustimmen, da diese Probleme überall auftauchen – unabhängig vom Betriebssystem und davon, ob Connect selbst- oder fremdgehostet wird. Insbesondere die teilweise mangelhafte Tonqualität (Rauschen, Aussetzer) wurde stark kritisiert. Die Probleme sind nach Aussagen aller Hochschulvertreter nicht reproduzierbar: Das Setting kann exakt das gleiche sein – manchmal funktioniert alles wie geschmiert, manchmal eben auch nicht. Häufig muss sich ein Teilnehmer mehrfach ab- und wieder anmelden, bis sich die Audioprobleme einrenken. Zudem bietet Connect noch keine echte Plattformunabhängigkeit, da unter Linux die Desktop- und Anwendungsfreigabe nicht funktioniert. Insgesamt zieht Paulat aber eine positive Bilanz. Bei der Folienübertragung und Aufzeichnung erweist sich Connect als stabiler Ersatz für NetMeeting, das System ist einfach zu konfigurieren und flexibel einsetzbar, insbesondere bei Meetings mit Teilnehmern ohne VC-System.

mengelBei der Fernuniversität Hagen ist Adobe Connect seit 2008 flächendeckend im Einsatz. Genutzt wird es von 52 Veranstaltern und etwa 500 Studierenden, davon 27 freie Lerngruppen. Das Serverhosting übernimmt eine externe Firma. Neben den Klassikern Online-Vorlesung und Online-Seminar gibt es eine Reihe weiterer Einsatzszenarien wie Klausurkolloquien, Sprechstunden, Praxisworkshops und Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen. Großer Bedarf besteht laut Sandro Mengel vom Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung an Online-Selbstlerngruppen, in denen Studierende Moderatorenrechte erhalten. Wegen der begrenzten Lizenzen dürfen die Räume allerdings nur zu bestimmten Zeiten benutzt werden. Eine Anwenderumfrage im WS 2009/10 ergab, dass die Studierenden Connect größtenteils als recht leicht bedienbar und nützlich für ihr Studium einschätzen. Gerade an einer Fernuniversität ist Connect natürlich eine willkommene Ergänzung zu dem üblichen schriftbasierten Onlinematerial, kann so doch ein direkter Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen hergestellt werden. Als Nachteile wurden in erster Linie die Zeitverschwendung durch technische Probleme und eine bleibende Anonymität genannt. Die abschließend von Mengel vorgestellte Auflistung mit Tipps zur Reduzierung technischer Probleme löste zustimmendes Kopfnicken bei den Anwesenden aus – hier fanden sich eigentlich alle technischen Fallstricke wieder.

meiershoferDen letzten Anwendervortrag hielt Stefan Meiershofer, der den Einsatz des Virtual Classroom im MasterOnline-Studiengang Parodontologie der Universität Freiburg demonstrierte. Derzeit studieren 40 niedergelassene Zahnärzt/innen in drei Jahrgängen berufsbegleitend. Connect wird als zentrales System neben der Lernplattform CampusOnline (Clix) für klassische Vortragsszenarien eingesetzt, bei denen ein Referent präsentiert und die Studierenden im Anschluss diskutieren. Daneben gibt es Prüfungseinheiten, in denen Studierende ihre Ergebnisse als Kurzvortrag präsentieren, der anschließend entsprechend bewertet wird. Der Zugang zu Connect erfolgt über die Lernplattform CampusOnline. Alle drei Kohorten treffen sich derzeit (zwei)wöchentlich parallel. Neben den jeweiligen Dozenten nehmen in allen Meetings zwei Teletutoren teil, die die Moderation übernehmen und bei technischen Anfragen zur Verfügung stehen. Für die Zielgruppe ist Connect ein ideales Medium, so Meiershofer. Die Mediziner können anhand von hochgeladenen Bildern und Röntgenaufnahmen z. B. aktuelle Fälle aus ihren Praxen diskutieren und standortübergreifend von den Erfahrungen ihrer Kollegen profitieren.

klingelEin nettes Add-on stellte Holger Hansen von der Stabsstelle eLearning der Ruhr-Universität Bochum mit der RUBeL-Klingel vor. Setzt man Adobe Connect z. B. als Servicetool oder für Sprechstunden ein, kann aus dem Raum heraus signalisiert werden „Hallo, hier ist jemand“. So muss man nicht die ganze Zeit kontrollieren, ob sich zwischenzeitlich jemand mit einem Anliegen eingeloggt hat. Die Klingel ist als swf-Datei über „eigene Dokumente“ integrierbar.

Kommentar zum 2. Treffen der Connect Usergroup



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